Das Blockhaus Vollendorf in Eichhof

Das marode Blockhaus vor seiner denkmalgerechten Instandsetzung im Jahr 1996

Die Geschichte des Hauses führt in die Zukunft!

Mit dem letzten Bewohner des Blockhauses Eichhof, Otto Albrecht, endete 1995 eine 250 Jahre dauernde Nutzung des Gebäudes. Als Jean Vollendorf das marode Haus mit großem Instandhaltungsrückstand übernahm, war sein weiteres Schicksal ungewiss. Erst nachdem die herausragende Bedeutung des Hauses erkannt wurde und Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Landesdenkmalamtes für Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpom­mern zur Verfügung standen, konnte die Rettung des Hauses in Angriff genommen werden. In den Jahren zwischen 1997 und 2000 erfolgte die denkmalgerechte Instandsetzung des Baudenkmals. Leider kam aber eine museale Nutzung des Gebäudes nicht zustande.

Diese Situation änderte sich erst mit der Gründung des „Förderkreises Blockhaus Vollendorf in Eichhof e.V.“ am 07.06.2010. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, im Blockhaus einen Ausstellungs- und Veranstaltungsort zu schaffen. Dazu wurde im Sommer 2011 ein Museumscafé eingerichtet und das Haus für Besucher geöffnet. Der gute Erhaltungszustand des weitgehend unveränderten Gebäudes und die Vielzahl der erhaltenen Baudetails, wie etwa alte Öfen, Kochmaschinen und die Glocken im Dachraum, lassen das Denkmal lebendig werden und zeigen die häusliche Umgebung der einfachen ländlichen Wohnbevölkerung in vorindustrieller Zeit.

Für die Rettung des Denkmals und die Erschließung des Hauses für Einheimische und Touristen wurde Jean Vollendorf am 11.09.2011 mit dem Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern belohnt.

Gleiche Ansicht des Blockhauses 2010: fast alles am Haus konnte gerettet werden!

Eine chronologischen Überblick über die geschichtlichen Abläufe des Blockhauses erhalten Sie hier!

Zur baugeschichtlichen Entwicklung des Blockhauses Vollendorf klicken Sie hier!

Eine Chronologie des Ortes Eichhof in Vorpommern können Sie hier einsehen!